Journalismus und Frieden- Aufgaben der Konfliktberichterstattung
Abstract
Massenmedien präsentieren Deutungsmuster und daraus resultiert eine besondere Verantwortung der Berichterstattung über Konflikte, Krisen und Kriege. Die Orientierung an Menschenrechten und Frieden verlangt nach einer überparteilichen und konstruktiven Konfliktberichterstattung. Die Eckpunkte eines Journalismuskonzepts, dem diese Anforderungen zugrunde liegen, werden angerissen. Die Umsetzung einer solchen journalistischen Ethik muss auf mehreren Ebenen gedacht werden: Gesellschaft, Organisation und Individuum. Ein zentraler Bezugspunkt ist das Publikum, dem mit der medienkompetenten Nutzung eine Mit-Verantwortung zugeschrieben werden kann.
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Empfehlungen:
- Pax iusta: Überlegungen zu Grundlagen und Wegen einer Friedenspädagogik (Ausgabe: Bildung und Krieg)
- Wenn Weltbilder kollidieren - potentielle Konflikte und potentielle Lösungen (Ausgabe: Religion als formative Funktion für Bildung)
- Zum Themenschwerpunkt "Bildung und Krieg" (Ausgabe: Bildung und Krieg)
- Die Mediatisierung des oracular reasoning über den Irak-Konflikt (2003): Ein journalistisches Aus-/Bildungsproblem? (Ausgabe: Bildung und Krieg)
- Der Beitrag der Prävention zur Gesundheit im Alter - Perspektiven für die Erwachsenenbildung (Ausgabe: Bildung Älterer)
- Ethnische Identität als Ressource für die Bildungsbeteiligung? (Ausgabe: Interkulturelle Bildung)