Das Deutschlernen bei älteren Spätaussiedlern als Teilnehmer von Sprachkursen
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Erwerb von Deutsch als Zweitsprache bei Spätaussiedlern zwischen 50 und 65 Jahren als Teilnehmer von Deutsch- bzw. Integrationskursen. Dazu werden einige Forschungsergebnisse vorgestellt, gesetzliche Regelungen und Praxis der Integrationskurse beschrieben und eigene empirische Daten vorgelegt: Portraits von älteren Teilnehmern und deren subjektive Annahmen, ein Interview mit einer Deutschlehrerin über Besonderheiten der älteren Teilnehmer, sowie Analysen der Daten von Kursteilnehmer der letzten Jahre. Im Ergebnis erscheint die Berücksichtigung des Merkmals „Alter“, insbesondere im Vergleich mit dem Bildungsniveau und der Motivation, für die Praxis der Integrationskurse als unbedeutend.
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Empfehlungen:
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- Lern- und Bildungsprozesse älterer Menschen im Internet: eine qualitativ-empirische Analyse (Ausgabe: Bildung Älterer)
- Informelles Lernen und Möglichkeiten freiwilligen Engagements im Alter - Sichtbarkeit, Motive und Rahmenbedingungen (Ausgabe: Warum informell lernen? Argumente und Motive)
- Qualifizierung älterer Arbeitsloser - Besonderheiten, Strategien, Umsetzungsbeispiele aus dem Pakt50 für Nürnberg [Praxisbericht] (Ausgabe: Bildung Älterer)
- Bildungsangebote für ältere Menschen (Ausgabe: Bildung Älterer)