https://bildungsforschung.org/ojs/index.php/beabs/issue/feed Advances in Ancient, Biblical, and Near Eastern Research 2025-12-05T09:05:00+01:00 AABNER editors-in-chief aabneresearch@gmail.com Open Journal Systems <p>Das Open-Access Journal AABNER ist die erste von Expert*innen im "Forum Review" begutachtete Zeitschrift, welche bestrebt ist, die Bibelwissenschaften und ihre verwandten Fachgebiete in ihrer gesamten Breite abzudecken. Dabei bekennt sie sich gemäß ihrem akademischen Anspruch zu den Grundsätzen der EABS, zu Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung.</p> <p>AABNER verfolgt ein innovatives, offenes Verfahren des Peer-Review, genannt "Forum Review", bei dem alle Kommentare der Gutachter*innen für alle Gutachter*innen einsehbar und kommentierbar sind. Dieses System ermöglicht erhöhte Präzision und Effizienz in der Begutachtung.</p> <p>Ziel von AABNER ist es, den Wissenschaftler*innen der betroffenen Fachgebiete europa- und weltweit einen qualitativ hochwertigen und innovativen Ort für die Open-Access-Veröffentlichung zu bieten. AABNER wird alle Bereiche umfassen, die für das Studium der hebräischen Bibel und des Neuen Testaments, frühjüdische und christliche Studien von der Antike bis zur Gegenwart relevant sind, wie dies durch den Aufgabenbereich der EABS vorgegeben ist. Hinzu kommen Studien zur Wirkungsgeschichte, sowie zur Welt des Nahen Ostens und des Mittelmeers.</p> <p>Der fächerübergreifende Fokus des Open-Access Journals AABNER soll dessen Führungsanspruch in den Bibelwissenschaften (und darüber hinaus) untermauern, ähnlich wie Nature, History und Communication in ihren jeweiligen Bereichen als Publikationsorgane eine Schlüsselrolle einnehmen. Darüber hinaus ist AABNER gewillt, jenseits methodischer Stagnation die Grenzen der einzelnen Fachbereiche durch ein bewusstes Bekenntnis zu Pluralität und Interdisziplinarität zu überwinden.</p> https://bildungsforschung.org/ojs/index.php/beabs/article/view/1154 1 Könige 13 Ein neues Kriterium, um die Echtheit eines Orakels zu bestimmen 2025-07-02T09:29:35+02:00 Emmanuelle Pastore e.pastore@icp.fr <p>Die Perikope aus 1 Kön 13 verdient es, trotz der Einwände einiger Wissenschaftler erneut durch das Prisma der wahren/falschen Prophetie betrachtet zu werden. Die Frage ist nicht so sehr, warum der Prophet gelogen hat - und damit eine falsche Prophetie formulierte -, sondern vielmehr, wie es zu erklären ist, dass der Mann Gottes die falsche Prophetie seines Kollegen nicht erkannt hat. Warum hat der Mann Gottes, wenn er wirklich von Gott assistiert wurde, nicht erkannt, dass es sich um eine Lüge handelte? Es könnte gut sein, dass die Perikope aus 1 Kön 13 einige Antworten auf diese Frage gibt, indem sie eine neue Sorte von Kriterien liefert, um eine Lüge und damit eine falsche Prophetie zu erkennen.</p> 2025-06-02T00:00:00+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://bildungsforschung.org/ojs/index.php/beabs/article/view/1229 The Divine Feminine in the Song of Songs 2025-06-12T16:20:40+02:00 Zacharias Kotzé zkotzech@yahoo.com <p>Die schwer fassbare Identität der Geliebten im Hohelied hat die Forschung seit jeher beschäftigt. Während die allegorische Deutung – sei es als das Volk Israel in der jüdischen oder als Braut Christi in der christlichen Tradition – weithin anerkannt ist, richtet sich das Interesse neuerer Forschungen zunehmend auf ihre<br>Rolle als Repräsentantin verschiedener weiblicher Archetypen. Eine besonders aufschlussreiche Perspektive blieb dabei bislang weitgehend unbeachtet: die Deutung der Geliebten als Verkörperung einer altorientalischen Göttin. Der vorliegende Beitrag untersucht mythologische Elemente in der Figur und im<br>Handeln der Geliebten. Mithilfe einer vergleichenden Hylemanalyse werden strukturelle Parallelen zu Inanna/Ischtar, wie sie in der altorientalischen Literatur überliefert ist, herausgearbeitet.</p> 2025-06-12T16:08:43+02:00 ##submission.copyrightStatement## https://bildungsforschung.org/ojs/index.php/beabs/article/view/1256 Nehemiah's Table, Persian-Style Feasting, and Local Elites in the Achaemenid Empire 2025-12-05T09:05:00+01:00 Kacper Ziemba kaz@teol.ku.dk <p>Nehemiah 5:17–18 mentioning the governor’s table has been interpreted as an instance of Persian-style feasting in the province of Yehud influenced by the sumptuous feasts organized by the Great Kings. This article discusses the two other occurrences of Persian dining, in Lydia and Egypt, comparing them with the biblical narrative and archaeological sources from the province of Yehud. It also applies Michael Dietler’s theory of commensal politics to assess how the local elites in the Achaemenid Empire could have used Persian-style dining as a tool for social distinction. It concludes that Persian-style dining was a social phenomenon that could have functioned to bind the vast territories and diverse populations of the empire through a kind of patron–client relationship.</p> 2025-12-05T09:05:00+01:00 ##submission.copyrightStatement##